
Druckfarben sind feinverteilte, flüssige bis pastöse Gemische, die aus Farbmitteln, wie Pigmenten, Bindemitteln (Firnisse) und Zusatzstoffen, wie Verdünnungsmitteln, Wachsdispersionen u.a., zusammengesetzt sind.
Druckfarben werden in Druckmaschinen zum Bedrucken der unterschiedlichsten Materialien, wie Karton, Papier, Folien, Kunststoffe, Metalle, Leder, usw. verwendet, wobei die Form des zu bedruckenden Materials flach, zylindrisch, ... sein kann. Die Zusammensetzungen der Druckfarben sind abhängig vom Druckverfahren und dem Bedruckstoff.
Fachmesse für Industrielle Klebtechnologie
Stuttgart, Germany - Hall 7, Stand 7520
„Betrieb und Prozessführung von Rührwerksmühlen“ - Selb, Deutschland
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Der Rotationstiefdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckelemente als Vertiefung in der zylindrischen Druckform ausgeführt sind. Beim Druckvorgang werden diese Vertiefungen, auch Näpfchen genannt, mit niedrigpastösen, dünnflüssigen Farben gefüllt, die dann durch einen Anpressdruck an das Druckmaterial wieder abgegeben werden.
Bei Sheetfed oder auch Bogenoffset genannt, handelt es sich um ein Offsetdruckverfahren bei dem der Bedruckstoff in Bögen der Druckmaschine zugeführt wird. Der Offsetdruck ist ein indirektes Druckverfahren, wobei die pastöse Druckfarbe über eine zusätzliche Walze an die lipophilen, druckenden Teile - und nicht auf die zuvor mit Wasser benetzten Teile - der Druckplatte übertragen wird.
Coldset-Farben sind pastöse Offset-Druckfarben. Sie werden im Rollenoffset-Druckverfahren verwendet. Da die Coldset-Druckfarben ausschließlich physikalisch durch Wegschlagen (Penetration) in den Bedruckstoff (Papier) trocknen, kommt das Verfahren ohne zusätzliche Trocknungseinrichtung aus und vermeidet Emissionen.
Der Flexodruck zählt wie der Buchdruck zu den Hochdruckverfahren und wird angewandt zum Druck von Zeitungen, Büchern und Verpackungen insbesondere für hochwertige Lebensmittelverpackungen. Beim Flexodruck ist die Druckform flexibel (verwendet werden Photopolymer- oder Gummiklischees) und der Gegendruckzylinder aus Stahl.
Beim Siebdruckverfahren besteht die Druckform aus einem Siebgewebe mit Druckschablone. Durch die Druckform hindurch wird die Siebdruckfarbe auf das zu bedruckende Material übertragen. Der Farbauftrag ist beim Siebdruck fünf bis zehnmal so dick wie bei anderen Druckverfahren.