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Farben und Lacke

Lacke sind Beschichtungsstoffe auf der Basis organischer Bindemittel und können je nach Beschaffenheit des Bindemittels organische Lösungsmittel und/oder Wasser enthalten. Die im Bindemittel feinverteilten organischen oder anorganischen Pigmente geben dem Lack seine Farbe. Im Allgemeinen sind Lacke aus Bindemittel, Lösemittel, Füllstoffen, Pigmenten und Additiven zusammengesetzt.
Das Bindemittel ist meist farblos und vernetzt den jeweiligen Untergrund mit dem Pigment, welches der gestrichenen Fläche die gewünschte Farbigkeit verleiht. Nach dem Auftragen des Lackes verdunstet das Lösemittel, so dass die Farbe fest und trocken wird.

Aktuell

08.-09.12.2010 Anwenderseminar (Deutsch)

„Betrieb und Prozessführung von Rührwerksmühlen“ - Selb, Deutschland


10.-11.11.2010 Nanoseminar (Englisch)

„Herstellung und Verarbeitung von Nanopartikeln mittels Top-Down-Verfahren“ - Selb, Deutschland



Die Additive dienen zum Beispiel der Konservierung, der Filmbildung, der Erreichung einer bestimmten Elastizität oder Weichheit oder auch der Einstellung einer bestimmten Viskosität. Als Beschichtungsuntergrund können Oberflächen aus Metall, Holz, Mineralien oder Kunststoffen dienen. Lacke erfüllen nicht nur dekorative Zwecke, sondern werden auch als Schutzschicht gegenüber Witterungseinflüssen, chemischen und mechanischen Belastungen beispielsweise in der Automobil-, Bau-, Maschinenbau- und Schiffsbauindustrie eingesetzt.

Weitere Informationen und Maschinenempfehlungen finden Sie auf den folgenden Seiten:


Coil Coating

Die Bandbeschichtung oder kontinuierliche Metallbandbeschichtung, genannt Coil Coating, ist ein Verfahren zur ein- oder beidseitigen Beschichtung flacher Stahl- oder Aluminium-Bänder. Als Beschichtungsstoffe werden üblicherweise Lacke oder Kunststofffolien eingesetzt. Aus diesem Verfahren erhält man einen Verbundwerkstoff aus metallischem Trägermaterial und organischer Beschichtung.

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Automobillacke

Moderne Autolacke müssen Regen, Hagel, Eis und Schnee, Hitze und Kälte sowie mehrjähriger, bürstenintensiver Waschstraßenpflege widerstehen. Sie sind auch Schotter und Split auf unbefestigten Straßen, Wüstensand, dem Streusalz der Winterdienste oder den UV-Strahlen der Sonne ausgesetzt. All diesen Einflüssen und Belastungen muss der Lack zuverlässig standhalten.

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Kathodischer Tauchlack

Die kathodische Tauchlackierung (KTL) ist ein elektrochemisches Verfahren, das gut für das Lackieren komplizierter Strukturen und großer Stückzahlen geeignet ist, da hierbei das Werkstück in einem Tauchbad beschichtet wird. In der Regel werden ein wasserlöslicher Lack und Gleichstrom verwendet, um die Lackpartikel auf den zu behandelnden Gegenstand aufzutragen.

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Füller

Der Füller deckt als zweite Funktionsschicht beim Automobillack die KTL-Grundierungsschicht optisch ab. Füller haben, wie der Name bereits impliziert, die Aufgaben, Unebenheiten auszugleichen und zur eventuellen Glättung ihrer Oberfläche gut schleifbar zu sein.

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Decklack

Ein Decklack ist die oberste Schicht eines Lackaufbaus. Sie bestimmt Farbton und Glanz einer Lackierung und gewährleistet dessen mechanische und chemische Beständigkeit.

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Klarlack

Der Klarlack schützt als oberste Schicht eines Lacksystems die darunterliegenden Schichten vor mechanischen Beschädigungen, Witterungseinflüssen oder Chemikalien aus der Industrie und natürlichen, biologischen Einflüssen.

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Straßenmarkierungsfarbe

Straßenmarkierungsfarben sind in Deutschland üblicherweise Weiß oder Gelb und dienen der Verkehrsführung, der Kennzeichnung von Verkehrsflächen und auch als Straßenschilder. Naturgemäß müssen sie sehr gut auf Asphalt, Stein oder Beton haften und allen Einflüssen von Straßenverkehr und Umwelt standhalten.

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Bautenlacke

Der Begriff Bautenlacke ist eine Sammelbezeichnung für Anstrichstoffe meist auf Basis von Alkydharzen oder Acryldispersionen. Diese werden zur Beschichtung von Holz und Metall, wie zum Beispiel für Fenster, Türen, Heizkörper, Fußböden verwendet. Bautenlacke werden sowohl im Außen- als auch Innenbereich eingesetzt.

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Dispersionsfarben

Dispersionsfarben gibt es farbig oder farblos, als Lacke und Lasuren, für innen und außen und für fast alle Untergründe. Ihr Name kommt daher, dass bei Dispersionsfarben die Bindemittel in Wasser dispergiert (fein verteilt) sind. Die Bindemittel, wie zum Beispiel Leinöle oder Acrylate, sind nicht wasserlöslich und bilden, wenn das Wasser verdunstet, eine kunststoffartige Oberfläche.

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Holzlacke / -lasuren

Moderne Holzlacke bilden eine so harte Oberfläche aus, dass das Holz darunter optimal geschützt ist - sowohl vor dünnen Absätzen und Kinderspielzeug als auch vor Feuchtigkeit oder dem Einfluss von Reinigungsmitteln. Sie machen das Holz unempfindlich, erhalten jedoch auf Grund ihrer Transparenz die Maserung und den Charakter des Holzes.

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Schiffsfarbe

Im maritimen Bereich werden alle Materialien besonders im Unterwasserbereich extrem beansprucht. Der Korrosionsschutz von Schiffen stellt somit besondere Ansprüche an die Beschichtungssysteme. Sie müssen resistent gegen See- und Süßwasser, gegen Dieselöl und verschiedene Chemikalien sowie gegen Temperaturschwankungen und UV-Strahlung sein.

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