NETZSCH-Feinmahltechnik GmbH, Selb / Deutschland
Die NETZSCH-Feinmahltechnik GmbH ist das weltweit führende Unternehmen in der Nassvermahlung, dem Mischen und Kneten.
Das Produktprogramm umfasst ein umfangreiches Laborprogramm, Produktionsmaschinen in unterschiedlichen Größen und komplette Fertigungslinien.
Die angewandten Techniken beruhen dabei größtenteils auf eigenen Entwicklungen. Das System TriNex®, System Zeta® und System John sind von der NETZSCH-Feinmahltechnik patentrechtlich geschützt und werden durch die Mahlsysteme _TopMill und Batchmühle ergänzt.
Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Selb. Neben der Verwaltung und dem Vertrieb steht am Hauptsitz eines der modernsten Anwendungslabors in der Mahl- und Dispergiertechnik für Kundenversuche zur Verfügung. Als besondere Dienstleistung bieten wir Ihnen unsere modernen Maschinen zur Lohnmahlung an. Unser Fachpersonal hilft Ihnen dabei Ihre Produktionsengpässe zu beseitigen. Die Fertigung der Maschinen und Anlagen erfolgt in dem Werk Tirschenreuth.
Die NETZSCH-Feinmahltechnik ist das führende Unternehmen des Geschäftsbereiches Mahlen & Dispergieren innerhalb der NETZSCH Gruppe. Eingebettet in dieser Unternehmensgruppe steht ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz zur kundennahen Betreuung zur Verfügung.
Die Maschinen und Anlagen der NETZSCH-Feinmahltechnik werden überwiegend in folgenden Anwendungsbereichen eingesetzt:
- Farben und Lacke
- Life science
- Kunststoffe
- Chemie
- Anorganische Stoffe/Mineralien
- Keramik

Applikationslabor
Teil unseres umfassenden Serviceangebotes sind unsere nach neuesten, technischen Gesichtspunkten ausgebauten Anwendungslabors.
In Selb befindet sich hierzu unser Labor zur Nassvermahlung und zum Mischen.
In diesem Labor testen wir das von Ihnen zur Verfügung gestellte zu vermahlende bzw. aufzubereitende Produkt um das optimale Mahlergebnis nach Ihren Vorgaben zu erzielen. Die Versuche können dabei sowohl in Labormaßstäben, als auch in Technikumansätzen durchgeführt werden. Nach den durchgeführten Tests stellen wir Ihnen ein umfangreiches Protokoll mit den Ergebnissen der Versuche, zusammen mit dem vermahlten Produkt, zur Verfügung.
Gerne laden wir Sie ein, bei den Versuchen in unserem Hause teilzunehmen. So kann in Zusammenarbeit gewährleistet werden, dass die Versuche genau nach Ihren Wünschen und Vorgaben durchgeführt werden. Bei dieser Gelegenheit können Sie sich auch einen eigenen Eindruck unseres Unternehmens verschaffen.
1873
Gründung der Gebrüder NETZSCH Maschinenfabrik in Selb durch Thomas und Christian Netzsch.
1896
Präsentation der ersten Kugelmühle. Auszeichnung mit "goldener Medaille" auf der Ausstellung in Nürnberg. Einsatz der Nass- und Trockenkugelmühlen für die Aufbereitung silikatischer Rohstoffe und in Lack- und Druckfarbenfabriken.
1931
Verlagerung des Hauptsitzes nach Asch/Tschechische Republik.
1946
Nach dem 2. Weltkrieg war man beim Neuaufbau des Unternehmens in Selb/Bayern, bemüht neben Keramikmaschinen erfolgversprechende Mahlsysteme in das Maschinenprogramm aufzunehmen.
1956
erwarb NETZSCH die Lizenz zum Bau von Batchmühlen (ehemals Attritoren).
1963
Entwicklung der ersten kontinuierlich arbeitenden Rührwerkskugelmühle, System MoliNex.
1969
Entwicklung der Ringkammermühle mit Stift-Gegenstiftsystem, Johnmühle genannt. Mit dieser Rührwerksmühle war es erstmals möglich hochviskose Druckfarben in geschlossenen, kontinuierlichen Systemen zu verarbeiten.
1969
Gründung der Firma NETZSCH Inc. Exton, PA. Eigene Fertigung des Programms zur Nassvermahlung. Kundenbetreuung in Nordamerika.
1973
Gründung der Firma NETZSCH do Brasil Ltda. Pomerode. Ebenfalls Produktionsstandort für Maschinen zur Nassvermahlung mit eigenständiger Kundenbetreuung in Südamerika.
1974
Im Herbst des Jahres erreichte das Auftragsvolumen der Abteilung "Rührwerksmühlen" im Hause der Gebrüder NETZSCH eine Größenordnung, die es notwendig erscheinen ließ, an größere Produktionsflächen zu denken. Im November 1974 kam es zur Gründung der Firma NETZSCH-Feinmahltechnik GmbH und zum Erwerb einer geeigneten Produktionsstätte in Tirschenreuth. Die Verwaltung und das Labor blieben in Selb.
1976
Bau des ersten Dissolvers von der Firma NETZSCH-Feinmahltechnik.
1977/1979
Erste Erweiterungen der existierenden Fabrikationsflächen in Tirschenreuth.
1984
Abschluss eines Lizenzvertrages mit der Firma Ashizawa in Japan.
1986
Übernahme der Firma Mastermix (Aldridge, England) zur Verstärkung des Maschinenprogramms in der Misch- und Dispergiertechnik und Umbenennung in NETZSCH-Mastermix Ltd.
1986
Vereinbarung mit der BASF Gruppe zum exklusiven Bau einer speziellen BASF Kreislaufmühle ZWM.
1989
Erneute Expansion in Tirschenreuth: Halle 4 und 5 mit 4000 qm Produktionsfläche erbaut. Neubau eines der modernsten Applikationslabors in der Mahl- und Dispergiertechnik in Selb.
1990
Gründung NETZSCH España S.A. (Terrassa/Barcelona, Spanien). Produktionsstandort für Labormühle MiniZeta und LabTopMill.
1990
Erstes Modul 2000 - mobile Mahl- und Dispergiereinheit im Industriemaßstab.
1991
Bau der ersten Zirkulationsmühle LMZ, System Zeta.
1991
Vertrag mit der Firma Mirodur zum Bau und Vertrieb der Turbomill heute TopMill.
1992
Neubau Verwaltungsgebäude in Selb mit 2300 qm Bürofläche.
1993
Bau der "Mount Isa Mill". Größte horizontale Rührwerksmühle der Welt mit mehr als 3000 l Mahlraumvolumen.
1995
Übernahme der renommierten Firma CONDUX Maschinenbau (Hanau, Deutschland), und Eingliederung der inzwischen in NETZSCH-CONDUX Mahltechnik GmbH umbenannten Firma in den Geschäftsbereich Mahlen & Dispergieren. Erweiterung der Produktpalette auf die Trockenvermahlung, Sichtung und Kunststoffrecycling.
1997
Übernahme der Firma Dieter Werner Maschinen und Anlagenbau (Mannheim, Deutschland) und Integration in die NETZSCH-Feinmahltechnik. Verstärkung des Maschinenprogramms um Planeten-Misch- und Knetmaschinen.
1999
Bau der ersten Dreiwalze von der NETZSCH-Feinmahltechnik.
2000
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:1994.
2000
Gründung der Firma NETZSCH (Shanghai) Machinery and Instruments in China.
2001
Eröffnung des Repräsentationsbüros in Warschau, Polen.
2003
Gründung NETZSCH-Tula, Russland. Produktionsstandort für Mahl- und Mischtechnik.
2003
Bau der größten horizontalen Scheibenrührwerkskugelmühle mit einem Mahlraumvolumen von 10000 l und einer Antriebsleistung von 2,6 MW.
2003
Rezertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000.
